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Im Februar stellt in der Seidlvilla der Münchner Schlagzeuger Bastian Jütte sein neues CD-Projekt "Inside" vor.
In seinen Kompositionen fügt er verschiedenste stilistische Einfüsse wie Jazz, Singer/Songwriter, Indierock und Indietronic zu einer äusserst stimmungsvollen und individuellen Mischung zusammen. Songartige, sehr persönliche Instrumentalstücke, deren innerste Essenz auch ohne Text erkennbar wird, bilden den Ausgangspunkt für das überaus gestaltungs- und improvisationsfreudige Zusammenspiel des Ensembles.
Hörbeispiele sowie Infos zu den durchwegs renommierten Mitstreitern unter http://www.bastianjuette.com.
Besetzung:
Till Martin - Tenorsaxophon, Bassklarinette
Max Frankl - Gitarre
Christian Elsässer - Piano, Fender Rhodes
Andreas Kurz - Kontrabass
Bastian Jütte - Schlagzeug
Aus dem Pressetext:
Zwei Saiten eines Drummers - Bastian Jüttes Kompositionen und Klangmixturen auf „Inside“
Er ist einer, der mit Stöcken, Trommeln und Becken hochsensible Töne erzeugt. In manchen Konzerten nimmt er für die Zugabe gern mal die E-Gitarre zur Hand und spielt Indierock aus eigener Feder. Das ist seine andere Saite, und auch sie klingt gut. Vor allem, weil er mitreißend griffige Stücke schreiben kann.
Warum das eine immer ohne das andere? Hier hat man beides zugleich: den Drummer und den rockig inspirierten Stücke-Erfinder. Auf „Inside“ versammelt Bastian Jütte als Bandleader neun Eigenkompositionen, in die er Vieles fließen ließ, was ihm gefällt. „Jazz“, „Singer-Songwriter“, „Indierock“ und „Indietronic“ benennt er die Einflüsse, aus denen er hier eigene Mixturen gebraut hat. Manchmal deuten die Stücktitel schon auf die jeweiligen Klänge hin – mit schönen Wortspielen wie „Indiefication“ und „Decadance“. Oder: „Aaron Parks His Car“ – als Titel einer Hommage an einen einflussreichen jungen Jazzpianisten aus den USA. Auf dieser CD gibt es hypnotische Klavierkürzel über trashig verfremdeten Drums, rockige Gitarrenmotive, die mit melancholischen Tasten-Harmonien verzahnt sind und dann schon mal plötzlich Rhythmus und Tempo wechseln, rätselhaft rückwärts laufende, aber dann in kantiger Klarheit aufgelöste Tonspuren, ironisch-beiläufige Dissonanzen, die wie ein instrumentales Augenzwinkern klingen, sublim durchhämmernde Bass-Ostinati – und viele soghaft schöne Melodien. Fast ist es egal, was alles drin ist. Denn schnell stellt sich heraus, dass alles passt. Es ist aus einem Guss – und es nimmt auf ganz eigene Art gefangen. Es hat Witz und stilistische Geschlossenheit.
Man kann diese Stücke analytisch zerlegen, aber man kann sich auch einfach nur hineinfallen lassen. Mit so versierten Jazz-Partnern wie Saxophonist Till Martin, Gitarrist Max Frankl, Pianist Chistian Elsässer und Bassist Andreas Kurz zaubert Bastian Jütte hier Stimmungen, die mal an instrumentale Songs, mal an musikalische Kurzfilme erinnern. Amüsante, lakonische, ungekünstelte Filme voller Zeitkolorit, die auf ganz gelassene Art ein persönliches Statement abgeben. Und die auch berühren können – bis das „Inside“ des Drummers und Urhebers im Idealfall auch zum „Inside“ des Hörers wird.
Homepage:
http://www.jazz-plus.de/aktuell.htm
Anfahrtsbeschreibung:
http://www.seidlvilla.de/lageplan.htm
Kosten
10 Euro
Teilnehmer 8 (5 Männer und 3 Frauen )
Max. Teilnehmer 10 (2 freie Plätze)
Max. Begleitpersonen 1
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