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Wer hat Lust mitzukommen? Ich bin gespannt auf eine Führung, die die Weimarer Republik aus der Perspektive ästhetischer Diskurse näherbringen und für ein konkreteres Verständnis dieser Zeit sensibilisieren mag. Denn dies scheint ein Ziel dieser Ausstellung zu sein: Sie «konzentriert sich auf konkrete Geschichten und greifbare Details, statt große Thesen zur Weimarer Zeit zu formulieren. Zu den verschütteten Möglichkeiten der Weimarer Republik soll so ein Kontakt hergestellt werden – ein Ferngespräch.» https://www.lenbachhaus.de/programm/ausstellungen/detail/ein-ferngespraech-szenen-aus-der-weimarer-republik
Und ein solches Ferngespräch mit der Weimarer Zeit wird so angekündigt:
«Die Wirtschaft blüht, oft auf Pump, Teile der Bevölkerung verarmen, nicht nur während der Hyperinflation und der Weltwirtschaftskrise. Kriegsversehrte, Arbeiterinnen, Arbeitslose und Veilchenverkäufer prägen die Straßen und konterkarieren die Goldenen Zwanziger. Oskar Maria Graf verteilt mit einer Arbeitsgruppe antifaschistische Flugblätter, in Schwabing treffen sich Feminist*innen und das Münchner Antikriegs-Komitee und eine Ortsgruppe der revolutionären Künstler*innen-Vereinigung ASSO bastelt an einer Zeitschrift. George Grosz zeigt den Aufstieg der Nationalsozialisten und karikiert den Hitlergruß.
Das neue Theater von Helene Weigel und Bertolt Brecht sehnt sich nach der Wucht des Boxens und versucht sich an Dialogen, die wie Kinnhaken sitzen. 1923 wird die erste staatlich kontrollierte Rundfunksendung in Deutschland ausgestrahlt – Max Radler malt einen Fabrikarbeiter beim Radiohören. 1930 macht Tim Gidal im Deutschen Museum ein Foto von einer der ersten Fernsehübertragungen.»
Anmeldeschluss Freitag, 22.05.2026 20:00 Uhr
Kosten
Eintritt zzgl. 5,-- € für die Führung
Teilnehmer
6 (ein Mann und
5 Frauen )
einer auf der Warteliste
Max. Teilnehmer Keine Teilnehmerbegrenzung
Max. Begleitpersonen Keine Begleitpersonen
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