Hunde, wollt ihr ewig leiden?

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Mogelpackung

Forenbeiträge: 19255


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13.05.2021 19:08 Uhr
(um nicht unqualifiziert in den anderen thread vom luiserl über liebe und leiden reinzuschreiben gibt es diesen hier.. und nur um meine gedanken, beobachtungen und erfahrungen zu teilen, ohne sie (nur) an "liebe" zu knüpfen. ich bin mir bewusst, dass ich über mich, meine erfahrungen und meine beobachtungen in einem bereich dieser welt spreche, in der viele der leidenden menschen keinen offensichtlichen grund wegen ihrer "benachteiligten" lebenssituation haben - luxusprobleme quasi!)

leiden können wir alle. ja, und wahrscheinlich können wir besser leiden als glücklich sein. zumindest habe ich den eindruck, dass in bezug auf quantität eindeutig das leiden an erster stelle stehen würde. in der intensität der gefühle (glück und leiden) stehen sich die beiden wohl in nichts nach - unter umgekehrten vorzeichen natürlich.

kein mensch hinterfragt sein glück, wenn er denn glücklich ist. es gibt immer eine offensichtliche ursache: schönes wetter, neue liebe, nachwuchs, gehaltserhöhung, ein tag ohne maske (ja, ok...letzteres war nicht ganz ernst... obwohl...?), oder einfach das gefühl "zu geben" und dieses glücksgefühl überträgt sich auf andere bereiche und im besten fall: auf andere menschen.

leidet man allerdings, wird alles in frage gestellt. bereits im anderen thread wurde erwähnt, dass angst ein grund für dieses gefühl des leides ist. angst zu verlieren, was man hat - seien dies materielle dinge oder menschen; angst vor krankheit, armut, tod - ganz allgemein: vor einer ungewissen zukunft; angst, nicht das zu bekommen was man möchte; und vielleicht auch ein bisschen angst davor, nicht das geben zu können, was man würde, wenn man nicht so verletzlich wäre.

es könnten allerdings auch negative erinnerungen an die vergangenheit sein, die sich in meinem bissl gehirn festgesetzt haben und sich über meine (bewusste oder unbewusste) vorstellungskraft auf ähnliche situationen in der zukunft projezieren.

im schlechtesten fall überträgt sich auch dieses gefühl auf andere bereiche, andere menschen!

sollte man den wunsch verspüren nicht mehr leiden zu wollen stellt sich natürlich die frage, wie man sich an den haaren aus der scheisse ziehen kann, in die man sich selbst reingeritten hat. und ja: ich sehe das wirklich so, dass man selbst zu einem beträchtlichen anteil an diesem gefühl "schuld" ist. klar gibt es immer umstände, andere, zwänge usw. - aber letztlich ist es das "veräusserlichen der ursachen" und das finden von "ausreden, warum einen selbst keine schuld trifft". selbstmit"leid" halt...

wenn sich jemand die frage stellt: warum bin ich so, warum denke, fühle, handle ich so? - der ist schon mal bis zu einem gewissen grad bereit, die ursachen zu erforschen. ob die richtigen fragen gestellt, die richtigen antworten gegeben werden bzw. die offenheit für die richtigen antworten vorhanden ist sei erstmal dahin gestellt. und von der umsetzung will ich erstmal gar nicht reden...

„»Ich weigere mich zu beweisen, daß ich existiere«, sagt Gott, »denn ein Beweis ist gegen den Glauben, und ohne Glauben bin ich nichts.«


Tänzerin1967

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13.05.2021 19:15 Uhr
Sehr gut und richtig überrissen - und ein interessantes Thema.

Nicht an ihren Worten, an ihren Taten sollt Ihr sie messen.
Das Leben soll Spaß machen. Alles andere ist überbewertet.


FireFox

Forenbeiträge: 571


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13.05.2021 19:59 Uhr
Zitat: "es könnten allerdings auch negative erinnerungen an die vergangenheit sein, die sich in meinem bissl gehirn festgesetzt haben und sich über meine (bewusste oder unbewusste) vorstellungskraft auf ähnliche situationen in der zukunft projezieren."

Weise Worte. :)

FireFox

Forenbeiträge: 571


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13.05.2021 20:14 Uhr
Es lohnt sich also immer genau hinzuschauen, hinzuspüren, welche Situationen welche Gefühle bei mir selbst auslösen - und vor allem: warum?
Wie fühle ich mich? Habe ich so etwas schon mal früher erlebt? Was bewirkt es in mir?

Die klassische Psychoanalyse arbeitet ja genau auf dieser Basis.

Sehr schön und sehr hilfreich 👍

Tänzerin1967

Forenbeiträge: 13832


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13.05.2021 20:43 Uhr
Und: Wie krieg ich diese Selbstsabotage wieder weg?

Nicht an ihren Worten, an ihren Taten sollt Ihr sie messen.
Das Leben soll Spaß machen. Alles andere ist überbewertet.


Futzi*

Forenbeiträge: 5205


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13.05.2021 21:16 Uhr
Mogelpackung (@mogelpackung) hat geschrieben:
(um nicht unqualifiziert in den anderen thread vom luiserl über liebe und leiden reinzuschreiben gibt es diesen hier.. und nur um meine gedanken, beobachtungen und erfahrungen zu teilen, ohne sie (nur) an "liebe" zu knüpfen. ich bin mir bewusst, dass ich über mich, meine erfahrungen und meine beobachtungen in einem bereich dieser welt spreche, in der viele der leidenden menschen keinen offensichtlichen grund wegen ihrer "benachteiligten" lebenssituation haben - luxusprobleme quasi!)

leiden können wir alle. ja, und wahrscheinlich können wir besser leiden als glücklich sein. zumindest habe ich den eindruck, dass in bezug auf quantität eindeutig das leiden an erster stelle stehen würde. in der intensität der gefühle (glück und leiden) stehen sich die beiden wohl in nichts nach - unter umgekehrten vorzeichen natürlich.

kein mensch hinterfragt sein glück, wenn er denn glücklich ist. es gibt immer eine offensichtliche ursache: schönes wetter, neue liebe, nachwuchs, gehaltserhöhung, ein tag ohne maske (ja, ok...letzteres war nicht ganz ernst... obwohl...?), oder einfach das gefühl "zu geben" und dieses glücksgefühl überträgt sich auf andere bereiche und im besten fall: auf andere menschen.

leidet man allerdings, wird alles in frage gestellt. bereits im anderen thread wurde erwähnt, dass angst ein grund für dieses gefühl des leides ist. angst zu verlieren, was man hat - seien dies materielle dinge oder menschen; angst vor krankheit, armut, tod - ganz allgemein: vor einer ungewissen zukunft; angst, nicht das zu bekommen was man möchte; und vielleicht auch ein bisschen angst davor, nicht das geben zu können, was man würde, wenn man nicht so verletzlich wäre.

es könnten allerdings auch negative erinnerungen an die vergangenheit sein, die sich in meinem bissl gehirn festgesetzt haben und sich über meine (bewusste oder unbewusste) vorstellungskraft auf ähnliche situationen in der zukunft projezieren.

im schlechtesten fall überträgt sich auch dieses gefühl auf andere bereiche, andere menschen!

sollte man den wunsch verspüren nicht mehr leiden zu wollen stellt sich natürlich die frage, wie man sich an den haaren aus der scheisse ziehen kann, in die man sich selbst reingeritten hat. und ja: ich sehe das wirklich so, dass man selbst zu einem beträchtlichen anteil an diesem gefühl "schuld" ist. klar gibt es immer umstände, andere, zwänge usw. - aber letztlich ist es das "veräusserlichen der ursachen" und das finden von "ausreden, warum einen selbst keine schuld trifft". selbstmit"leid" halt...

wenn sich jemand die frage stellt: warum bin ich so, warum denke, fühle, handle ich so? - der ist schon mal bis zu einem gewissen grad bereit, die ursachen zu erforschen. ob die richtigen fragen gestellt, die richtigen antworten gegeben werden bzw. die offenheit für die richtigen antworten vorhanden ist sei erstmal dahin gestellt. und von der umsetzung will ich erstmal gar nicht reden...
Und...? was ist die Frage..bzw. die Aussage..?...versteh bloß Bahnhof...

Das Zeitgefühl hängt eindeutig davon ab, auf welcher Seite der Klotür man sich befindet.

Politiker ist ein kluger Ausdruck, für das vulgäre Wort Dummschwätzer!


Petra0906

Forenbeiträge: 7449


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13.05.2021 23:00 Uhr
Mogelpackung (@mogelpackung) hat geschrieben:
(um nicht unqualifiziert in den anderen thread vom luiserl über liebe und leiden reinzuschreiben gibt es diesen hier.. und nur um meine gedanken, beobachtungen und erfahrungen zu teilen, ohne sie (nur) an "liebe" zu knüpfen. ich bin mir bewusst, dass ich über mich, meine erfahrungen und meine beobachtungen in einem bereich dieser welt spreche, in der viele der leidenden menschen keinen offensichtlichen grund wegen ihrer "benachteiligten" lebenssituation haben - luxusprobleme quasi!)

leiden können wir alle. ja, und wahrscheinlich können wir besser leiden als glücklich sein. zumindest habe ich den eindruck, dass in bezug auf quantität eindeutig das leiden an erster stelle stehen würde. in der intensität der gefühle (glück und leiden) stehen sich die beiden wohl in nichts nach - unter umgekehrten vorzeichen natürlich.

kein mensch hinterfragt sein glück, wenn er denn glücklich ist. es gibt immer eine offensichtliche ursache: schönes wetter, neue liebe, nachwuchs, gehaltserhöhung, ein tag ohne maske (ja, ok...letzteres war nicht ganz ernst... obwohl...?), oder einfach das gefühl "zu geben" und dieses glücksgefühl überträgt sich auf andere bereiche und im besten fall: auf andere menschen.

leidet man allerdings, wird alles in frage gestellt. bereits im anderen thread wurde erwähnt, dass angst ein grund für dieses gefühl des leides ist. angst zu verlieren, was man hat - seien dies materielle dinge oder menschen; angst vor krankheit, armut, tod - ganz allgemein: vor einer ungewissen zukunft; angst, nicht das zu bekommen was man möchte; und vielleicht auch ein bisschen angst davor, nicht das geben zu können, was man würde, wenn man nicht so verletzlich wäre.

es könnten allerdings auch negative erinnerungen an die vergangenheit sein, die sich in meinem bissl gehirn festgesetzt haben und sich über meine (bewusste oder unbewusste) vorstellungskraft auf ähnliche situationen in der zukunft projezieren.

im schlechtesten fall überträgt sich auch dieses gefühl auf andere bereiche, andere menschen!

sollte man den wunsch verspüren nicht mehr leiden zu wollen stellt sich natürlich die frage, wie man sich an den haaren aus der scheisse ziehen kann, in die man sich selbst reingeritten hat. und ja: ich sehe das wirklich so, dass man selbst zu einem beträchtlichen anteil an diesem gefühl "schuld" ist. klar gibt es immer umstände, andere, zwänge usw. - aber letztlich ist es das "veräusserlichen der ursachen" und das finden von "ausreden, warum einen selbst keine schuld trifft". selbstmit"leid" halt...

wenn sich jemand die frage stellt: warum bin ich so, warum denke, fühle, handle ich so? - der ist schon mal bis zu einem gewissen grad bereit, die ursachen zu erforschen. ob die richtigen fragen gestellt, die richtigen antworten gegeben werden bzw. die offenheit für die richtigen antworten vorhanden ist sei erstmal dahin gestellt. und von der umsetzung will ich erstmal gar nicht reden...
Toller Beitrag. Ich glaube sehr viele finden sich hier wieder. Wer hat nicht Angst um seine Lieben? Viele haben momentan Angst um Ihre Existenz in dieser besonderen Zeit. Ich versuche wirklich meine Kinder loszulassen, aber im tiefsten Innern habe ich immer Angst um sie (wir haben auch unsere Geschichte).
Ich, für mich, versuche immer so zu leben, dass ich (klingt jetzt doof), ein guter Mensch bin, irgendwie gutes Karma sammeln. Mein Anspruch ist, vor dem Schlafen gehen in den Spiegel zu schauen, und zu sagen, du hast dein Bestes versucht. Es fühlt sich für mich richtig an.

Ich bin eine Frau, ich kann machen, dass du denkst, du hättest es so gewollt.


Freya Frisia

Forenbeiträge: 2064


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14.05.2021 08:07 Uhr
in dieser Hinsicht mache ich gute Erfahrungen mit meiner Suffizienz Kleingruppe, in der es um das teilen geht.
Für mich ein ziemlich positives Gefühl, eine gewisse Großzügigkeit zu geniessen und nicht alles eng eng und alles als meins zu sehen. Mir geht es im Teilen gut.
Zudem beschäftigt mich der Gedanke, des Altruismus. (Uneigennützigkeit, Selbstlosigkeit, durch Rücksicht auf andere gekennzeichnete Denk- und Handlungsweise).
Das finde ich gerade spannend und interessant.
...was passiert wenn ich selber Hilfe benötige, diese Hilfe nach Aussen gebe und versuche dann anderen zu helfen?
wie sieht ein altruistisches Verhalten aus, was ist mir leicht möglich und wo gibt es innere Grenzen?

eala frya fresena


Mogelpackung

Forenbeiträge: 19255


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14.05.2021 15:13 Uhr
Tänzerin1967 (@tänzerin1967) hat geschrieben:
Und: Wie krieg ich diese Selbstsabotage wieder weg?
das klärt sich oft schon mit der antwort auf die frage, wer dich/wie du dich sabotiert hat/hast.

„»Ich weigere mich zu beweisen, daß ich existiere«, sagt Gott, »denn ein Beweis ist gegen den Glauben, und ohne Glauben bin ich nichts.«


Mogelpackung

Forenbeiträge: 19255


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14.05.2021 15:54 Uhr
Freya Frisia (@fryafrisia) hat geschrieben:

...was passiert wenn ich selber Hilfe benötige, diese Hilfe nach Aussen gebe und versuche dann anderen zu helfen?
wie sieht ein altruistisches Verhalten aus, was ist mir leicht möglich und wo gibt es innere Grenzen?
die erste frage in der sequenz der bestandteile verstehe ich nicht.
was dir leicht möglich ist kann man super easy als altruistisch verkaufen. ob es das dann auch ist - nunja!
innere grenzen zum altruismus? scheint die grenze zwischen theorie und praxis zu sein.

nuja. ich interpretier' einfach mal, ok?

zu teilen bzw. zu geben (sei es materielles, seien es gefühle, sei es das "dich selbst") ist solange in ordnung, solange es sich "gut anfühlt". wenn es sich nicht gut anfühlt scheint eine innere grenze erreicht zu sein, die man besser auch nicht überschreitet. das wäre dann wohl der moment, an dem sich der altruismus vom - nennen wir es z. b. - selbstschutz abgrenzt.

ist der altruismus allerdings "vorgeschoben" und von der person nicht als fake-altruismus erkannt verschiebt sich die grenze - wohin auch immer.

„»Ich weigere mich zu beweisen, daß ich existiere«, sagt Gott, »denn ein Beweis ist gegen den Glauben, und ohne Glauben bin ich nichts.«


Freya Frisia

Forenbeiträge: 2064


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15.05.2021 07:19 Uhr
Mogelpackung (@mogelpackung) hat geschrieben:
die erste frage in der sequenz der bestandteile verstehe ich nicht.
was dir leicht möglich ist kann man super easy als altruistisch verkaufen. ob es das dann auch ist - nunja!
innere grenzen zum altruismus? scheint die grenze zwischen theorie und praxis zu sein.

nuja. ich interpretier' einfach mal, ok?

zu teilen bzw. zu geben (sei es materielles, seien es gefühle, sei es das "dich selbst") ist solange in ordnung, solange es sich "gut anfühlt". wenn es sich nicht gut anfühlt scheint eine innere grenze erreicht zu sein, die man besser auch nicht überschreitet. das wäre dann wohl der moment, an dem sich der altruismus vom - nennen wir es z. b. - selbstschutz abgrenzt.

ist der altruismus allerdings "vorgeschoben" und von der person nicht als fake-altruismus erkannt verschiebt sich die grenze - wohin auch immer.
bin noch auf der theoretischen, also der gedanklichen Ebene und zwar in ihren Anfängen.
Ein anderes „ Verhalten“ der Artikulation, sowie eine Änderung der Gedanken auszuprobieren finde ich spannend.
Besser kann ich es momentan nicht beschreiben.
Zum Leid fiel mir noch ein:
Versuchen sich darin zu üben, dem Leid nicht das Steuerrad zu überlassen. Ähnlich wie der Umgang mit einer Depression. Dazu hatte hatte User vor Urzeiten mal ein schönes Video gepostet vom schwarzen Hund.

eala frya fresena


Futzi*

Forenbeiträge: 5205


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16.05.2021 20:34 Uhr
Mogelpackung (@mogelpackung) hat geschrieben:
(um nicht unqualifiziert in den anderen thread vom luiserl über liebe und leiden reinzuschreiben gibt es diesen hier.. und nur um meine gedanken, beobachtungen und erfahrungen zu teilen, ohne sie (nur) an "liebe" zu knüpfen. ich bin mir bewusst, dass ich über mich, meine erfahrungen und meine beobachtungen in einem bereich dieser welt spreche, in der viele der leidenden menschen keinen offensichtlichen grund wegen ihrer "benachteiligten" lebenssituation haben - luxusprobleme quasi!)

leiden können wir alle. ja, und wahrscheinlich können wir besser leiden als glücklich sein. zumindest habe ich den eindruck, dass in bezug auf quantität eindeutig das leiden an erster stelle stehen würde. in der intensität der gefühle (glück und leiden) stehen sich die beiden wohl in nichts nach - unter umgekehrten vorzeichen natürlich.

kein mensch hinterfragt sein glück, wenn er denn glücklich ist. es gibt immer eine offensichtliche ursache: schönes wetter, neue liebe, nachwuchs, gehaltserhöhung, ein tag ohne maske (ja, ok...letzteres war nicht ganz ernst... obwohl...?), oder einfach das gefühl "zu geben" und dieses glücksgefühl überträgt sich auf andere bereiche und im besten fall: auf andere menschen.

leidet man allerdings, wird alles in frage gestellt. bereits im anderen thread wurde erwähnt, dass angst ein grund für dieses gefühl des leides ist. angst zu verlieren, was man hat - seien dies materielle dinge oder menschen; angst vor krankheit, armut, tod - ganz allgemein: vor einer ungewissen zukunft; angst, nicht das zu bekommen was man möchte; und vielleicht auch ein bisschen angst davor, nicht das geben zu können, was man würde, wenn man nicht so verletzlich wäre.

es könnten allerdings auch negative erinnerungen an die vergangenheit sein, die sich in meinem bissl gehirn festgesetzt haben und sich über meine (bewusste oder unbewusste) vorstellungskraft auf ähnliche situationen in der zukunft projezieren.

im schlechtesten fall überträgt sich auch dieses gefühl auf andere bereiche, andere menschen!

sollte man den wunsch verspüren nicht mehr leiden zu wollen stellt sich natürlich die frage, wie man sich an den haaren aus der scheisse ziehen kann, in die man sich selbst reingeritten hat. und ja: ich sehe das wirklich so, dass man selbst zu einem beträchtlichen anteil an diesem gefühl "schuld" ist. klar gibt es immer umstände, andere, zwänge usw. - aber letztlich ist es das "veräusserlichen der ursachen" und das finden von "ausreden, warum einen selbst keine schuld trifft". selbstmit"leid" halt...

wenn sich jemand die frage stellt: warum bin ich so, warum denke, fühle, handle ich so? - der ist schon mal bis zu einem gewissen grad bereit, die ursachen zu erforschen. ob die richtigen fragen gestellt, die richtigen antworten gegeben werden bzw. die offenheit für die richtigen antworten vorhanden ist sei erstmal dahin gestellt. und von der umsetzung will ich erstmal gar nicht reden...
Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass viel zu viel "Leiden" in uns selber zu suchen ist, weil wir es meist selber sind, zwecks dem wir leiden, da zu viel falsche Erwartungen, Ängste,Projektionen...udgl... dass was wir im" Inneren nicht haben, werden wir im Äusseren ned finden"...des hab ich lernen müssen, u. auch verstehen müssen, u, ich denk ich kann ganz gut damit. ( Bloß meine bescheidene Meinung)
Und sorry, ( zum Verständnis) vor drei Tagen hat ich an ziemlichen Rausch, ich schäm mich ned dafür.

Das Zeitgefühl hängt eindeutig davon ab, auf welcher Seite der Klotür man sich befindet.

Politiker ist ein kluger Ausdruck, für das vulgäre Wort Dummschwätzer!




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